Der Hexentanz

Ich sehe Reflexe, im Spiegel der Lichter,
die auf dem Fels meiner Hoffnung verharren.
Ich sehe nur Augen und keine Gesichter,
die durch die Wand meiner Wahrnehmung starren.

Ich höre die Schreie, im Dunkel der Wahrheit,
wenn sie die Mauern des Schweigens durchdringen.
Ich träume dann immer von ewiger Klarheit,
von Liebe und Glück und schlimmeren Dingen.

Ich spüre das Blut in den Adern erschaudern,
weil ich mich fürchte vor schlaflosen Stunden.
Es macht mich so mutlos, mein ewiges Zaudern
und bringt mir fast nichts, als nur neue Wunden.

Ich sehe im Spiegel kein Licht, nur Reflexe
und bin in Gedanken schon längst wieder tot.
Ich liebe Dich wirklich, Du gottlose Hexe.
Du bist mir so wichtig wie Wasser und Brot.

wese