Die Narben des Himmels
 
 Es gibt wieder neue Narben,
 die den Himmel bunter machen.
 Und im Spiel von tausend Farben
 suche ich mein altes Lachen.
 
 Sterne leuchten, wie Laternen,
 durch die kalte Winternacht
 und in angsterfüllten Fernen
 glitzert eine stille Pracht.
 
 Irgendwo sind kalte Hände,
 die nach meiner Seele greifen.
 Schatten fallen auf die Wände,
 wenn sie meine Augen streifen.
 
 Es wird immer Narben geben,
 wenn man durch die Zeiten geht.
 Gott beschützt nicht jedes Leben,
 auch wenn es kein Mensch versteht.
 
 wese