Es war einmal ein Embryo
 
 Komm zu mir, mein Kind, es leuchten die Sterne.
 Die Lichter des Himmels gehören auch dir.
 Sie leuchten für uns in nachtdunkler Ferne,
 für dich und für mich, glaube es mir.
 
 Komm zu mir,  mein Kind, wir träumen vom Mond,
 der unsere Sterne so zärtlich bewacht,
 dort hat einmal meine Sehnsucht gewohnt,
 bevor es dich gab, dich und die Nacht.
 
 Komm zu mir, mein Kind, ich zeig dir den Morgen,
 der uns langsam in die Unendlichkeit zieht.
 Komm zu mir, mein Kind und fühl dich geborgen,
 was immer auch auf der Welt hier geschieht.
 
 Bleib bei mir, mein Kind, denn wenn du jetzt gehst,
 dann führt dich dein Lebensweg niemals zurück.
 Auch wenn du das alles noch gar nicht verstehst,
 du bist vom Himmel ein ganz kleines Stück.
 
 Lebe wohl, mein Kind, es ist nun entschieden,
 du bist gegangen und es ist vollbracht.
 Vielleicht findest du bei den Sternen den Frieden,
 der dich und den Himmel so unsterblich macht.
 
 wese